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Rassestandard FCI Nr. 45
Kopf:
gut ausgeprägter, nicht zu starker Stirnabsatz, auch " Stop" genannt; kräftiger gerader Fang, kräftig mit flachem Scheitel und wenig ausgebildeter Mittelfurche; Ohren mittelgroß, hoch angesetzt, dreieckig, im Ruhezustand flach anliegend, Augen mandelförmig, dunkelbraun; Lefzen wenig ausgebildet
Gebiss :
vollständiges Scherengebiss
Körper:
eher gedrungen als zu lang
Rute:
leicht schwebend getragen, weiße Rutenspitze, nicht bis zu Boden reichend
Vorhand:
mit Oberarm einen stumpfen Winkel bildend, gut bemuskelt, von allen Seiten gerade gesehen, paraller Stand, Schultern lang und schräggestellt, Vordermittelfuss wenig nachgebend, Wolfskrallen sind in den ersten Tagen zu entfernen
Hinterhand:
die Keulen breit, gut bemuskelt und schräggestellt; Stellung wie Vorhand gerade gesehen, Stellung gerade, weder ein- noch ausdrehend; Wolfkrallen soweit vorhanden, sind in den ersten Tagen zu entfernen
Farbe:
Grundfarbe tiefschwarz, mit braunrotem Brand an den Backen; Über den Augen, am Mittelkopf, an den vier Läufen weisse mittelgroße symetrisch angeordnete Blesse, weisses, sehr gerne gesehenes Kreuz als Brustzeichnung ; weisse Pfoten, jedoch höchstens bis zum Mittelfußgelenk; kleiner weisser Nackenfleck teilweise vorhanden, jedoch nicht erwünscht
Behaarung:
lang in der Struktur, schlicht oder gewellt
Wesensveranlagung:
sehr Selbstsicher mit wenig Schärfe, furchtlos und schussfest, mittleres Temperament, gutmütig, freundlich und anhänglich, wachsam ohne agressiv zu werden, sehr gute Führigkeit,
Grösse:
Rüde: 62 - 70 cm Schulterhöhe - Hündin: 57 - 65 cm
Gewicht:
Rüde: 42 - 50 kg - Hündin: 40 - 44 kg
Wesensbeschreibung und Herkunft
Der Berner Sennenhund ist ein Begleit,- Arbeits und Familienhund. Er verhält sich aufmerksam, wachsam und furchtlos in Alltagssituationen.
Er ist außerordentlich gutmütig und anhänglich vertrauten Personen gegenüber; wachsam ohne jedoch agressiv zu sein, er besitzt ein mittleres Temperament und zeichnet sich durch sehr gute Führigkeit aus.
Der Berner benötigt engen Familienanschluß, Platz und viel Bewegung. Daher ist er für die reine Wohnungshaltung nicht geeignet.
Da er die nötigen Anlagen und die gute Nase mitbringt, kann der Berner Sennenhund auch als Fährtenhund, Katastrophenhund oder Schutzhund ausgebildet werden. Ansonsten liebt der Berner lange Spaziergänge und badet in Gewässern jeder Art.
Die Rasse entstand ursprünglich im Berner Oberland ( Schweiz ), woher Sie auch Ihren Namen erhielt. In der Schweiz selbst wird die Rasse auch " Dürrbächler" oder " Blässli " genannt. Von den vier Sennenhundrassen " Appenzeller " - " Entlebucher" - " Berner Sennen " - "Großer Schweizer "- ist der Berner Sennenhund am weitesten verbreitet.
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